OGame

Ogame
  • Atmosphärisch dichtes Sci-Fi-Setting
  • Viel Spieltiefe
  • Schön gezeichnete Artworks
  • Friedliches und/oder kriegerisches Spielen möglich
  • Zähes Tutorial
  • Große Bauprojekte beanspruchen zu viel Zeit
  • Keine Musik und Soundeffekte
OGame gehört zu den ältesten Browsergames und erfreut sich auch heute noch großer Beliebtheit. Ein gelungenes Sci-Fi-Setting und viel Spieltiefe sorgen für ein tolles Spielerlebnis. Lediglich beim Tutorial besteht nennenswerter Verbesserungsbedarf.

Anmeldung & Einstieg

OGame (Gameforge), das seit 2002 existiert, ist eines der ältesten und traditionsreichsten Browsergames. Die Anmeldung verläuft so, wie es der Spieler auch aus anderen Browsergames gewohnt ist. Der User wählt einen Nicknamen, gibt seine E-Mail-Adresse an und erstellt ein Passwort. Eine Anmeldung über Facebook ist nicht möglich. Anschließend wählt der Spieler das Universum aus, in dem er spielen will. Er wählt damit auch den Spielserver aus.

Konzept & Gameplay

OGame ist im Prinzip ein textbasiertes Space-Abenteuer. Gameplay-Mechaniken wie beispielsweise das Steuern der Raumschiffe oder das Platzieren der Minen gibt es nicht. Das stört aber auch nicht, denn OGame versprüht so den Charme alter Text-Adventure-Games. Im Grunde klickt sich der Spieler durch zahlreiche Menüs und steuert so eine Ressourcenproduktion. Zu den Grundressourcen gehören Metalle, Kristalle und das Element Deuterium. Ob Forschungsprojekte, neue Anlagen oder mächtige Kriegsschiffe – kein Weg führt an diesen drei Kernressourcen vorbei.Nachdem der Spieler das Tutorial absolviert hat, eröffnen sich ihm zahlreiche neue Wege. Eine Vorgabe durch eine Quest-Reihe oder Story gibt es nicht. Der Spieler kann sich beispielsweise ganz auf das Produzieren von Ressourcen und Energie fokussieren. Oder aber er baut ein mächtiges Kriegsimperium auf und invadiert die Planeten anderer Spieler. Mit Kolonieschiffen kann er in benachbarte Galaxien reisen, um dort neue Planeten zu entdecken. Die Möglichkeiten in Ogame sind zahlreich.

Technische Daten

OGame läuft in den gängigen Browsern und erfordert lediglich den Flash-Player. Eine mobile App gibt es ebenfalls, allerdings nur für Apple-Nutzer. Android- und Windows-Phone-User gehen hier leer aus. Die App bietet im Kern dasselbe Interface wie die Internetseite und lässt sich laut der Community sehr benutzerfreundlich bedienen. Spieler mit Android-Geräten können OGame aber natürlich über den Webbrowser des Smartphones spielen. Die Navigation auf kleineren Geräten ist manchmal etwas holprig, dies sollte aber für ein textbasiertes Spiel keine große Hürde darstellen.

Community & Support

Die Community von OGame ist nach wie vor eine sehr aktive. Spieler bevölkern die verschiedenen Universen, bilden Allianzen und verstricken sich in großangelegte Schlachten. Das OGame Spiel ist damit auch ein Tummelplatz unterschiedlicher Spielertypen. Eifrige Ressourcensammler müssen sich also immer wieder mit PvP-Spielern (Player vs. Player) herumschlagen. Im Spiel gibt es die Möglichkeit, den eigenen Planeten in ein anderes System umzusiedeln. Der Spieler sucht sich einfach einen leeren Koordinatenpunkt aus, und der Umzug kann beginnen. Das Umsiedeln funktioniert nur, wenn es keine Flottenbewegungen gibt und wenn sich keine Bauprojekte in Arbeit befinden.Das Forum von OGame ist sehr übersichtlich und aufgeräumt. Spieler finden sich hier schnell zurecht und werden über alle Neuigkeiten aus dem OGame-Universum informiert.Falls das Forum einmal keine Antwort auf eine Frage liefert, kann der Spieler direkt von dort aus auf den Support zugreifen. Das Wiki ist im Übrigen sehr ausführlich. Ausführliche Beschreibungen und Hilfestellungen machen es zu einem sehr guten Ratgeber für Neueinsteiger und Veteranen gleichermaßen.